Anti-Bias-Arbeit - Zwischen Bauchgefühl und Vorurteil

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Beschreibung

In unserer täglichen Arbeit mit Menschen – ob in der Sozialen Arbeit, in der Pädagogik oder in der Beratung – begegnen wir immer wieder Formen von Ungleichbehandlung, Vorurteilen und Ausgrenzung. Manches davon ist offen sichtbar, anderes geschieht eher subtil oder unbewusst – auch in uns selbst. Genau hier setzt der Anti-Bias-Ansatz an.

„Bias“ bedeutet übersetzt so viel wie „Voreingenommenheit“ oder „Einseitigkeit“. Der Anti-Bias-Ansatz lädt dazu ein, sich mit den eigenen Haltungen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen kritisch auseinanderzusetzen. Er hilft, Diskriminierung in ihren unterschiedlichen Formen zu erkennen – und unterstützt Fachkräfte dabei, einen bewussten und diskriminierungssensiblen Umgang in ihrer Arbeit zu entwickeln.

Gemeinsam möchten wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie wirken gesellschaftliche Ungleichheiten und Ausgrenzung auf unsere Klient*innen – und auch auf uns selbst?
  • Welche Rolle spielen unbewusste Vorannahmen in unserer professionellen Haltung?
  • Wie kann der Anti-Bias-Ansatz helfen, Diskriminierung im Arbeitsalltag zu erkennen, zu reflektieren und ihr aktiv zu begegnen?

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Einführung in den Anti-Bias-Ansatz
  • Theoretische Grundlagen und zentrale Begriffe
  • Selbstreflexion & Biographiearbeit
  • Bedeutung und Anwendung in der pädagogischen und sozialarbeiterischen Praxis

Hinweis

Der Workshop bietet Raum für Austausch, persönliche Reflexion und praxisnahe Anregungen. Dabei werden wir uns sowohl mit theoretischen Grundlagen als auch mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für den Berufsalltag beschäftigen.

Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Kathrin Stude

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