Rechtsorientierte Einstellungen, provokante Äußerungen und Symbole gehören für viele pädagogische Fachkräfte inzwischen zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig besteht häufig Unsicherheit:
- Wo endet jugendliche Provokation und wo beginnt eine verfestigte rechtsextreme Orientierung?
- Wie kann ein professioneller, menschenrechtsorientierter Umgang aussehen, der klare Grenzen setzt und zugleich Beziehung anbietet?
Der zweitägige Workshop unterstützt Fachkräfte dabei, Distanzierungsprozesse von Jugendlichen fachlich fundiert zu verstehen und sie im pädagogischen Alltag zu begleiten. Neben Hintergrundwissen zu jugendkulturellen, familiären und gesellschaftlichen Einflussfaktoren stehen die eigene Haltung, Fallarbeit aus der Praxis der Teilnehmenden sowie konkrete Methoden für die Distanzierungsarbeit im Mittelpunkt.