Queerkompetenz im sozialarbeiterischen Handeln

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe

Beschreibung

Queere Adressat*innen gibt es überall, wo es Soziale Arbeit gibt. Gesetzesänderungen wie die des §9 Abs. 3 des SGB VIII werden dieser Realität durch die Benennung trans*identer, nichtbinärer und intergeschlechtlicher junger Menschen gerechter als noch vor wenigen Jahren. Ebenso nimmt die mediale Repräsentation queerer Lebenswelten stetig zu. Dennoch gibt es in der Praxis Unsicherheiten im Umgang mit queeren Adressat*innen. Dieses Seminar hat zum Ziel Wissen über queere Lebenswelten zu vermitteln, um in der Praxis handlungsfähiger und sicherer zu sein. Neben dem Wissen über relevante Themen, Fragestellungen und Problemlagen queerer Lebenswelten, bietet das Seminar inhaltlich die Möglichkeit, Haltung und Handeln der eigenen Praxis zu reflektieren. Die Referent*innen sind queere Sozialarbeiter*innen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Verständnis queerer Selbstbezeichnungen und deren Hintergründe
  • Queere Lebenswelten
  • gesellschaftliche Barrieren und Diskriminierung
  • Auseinandersetzung mit der eigenen, professionellen Haltung
  • theoriegestütztes, sozialarbeiterisches Handeln
  • Methodik für die Fallarbeit
  • Arbeit an Fallbeispielen

Hinweis

Das Seminar kann keine Schutzräume für queere Teilnehmer*innen gewährleisten. 

Gern können eigene Fallbeispiele mit- und eingebracht werden.

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Kathrin Stude

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