Die Verschriftlichung in jedweder Form ist verbunden mit hoher Verantwortung des Verfassers für das Wohl und Wehe im Verfahren, in denen über den weiteren Lebensweg von Menschen fachlich bewertet, und damit mit entschieden wird. Sie sind als „Drehbuchautor“ verantwortlich für das Kopf Kino des Lesers. Als verantwortlicher Fachmann/Fachfrau sind Protokolle, Aktenvermerke, Anträge, Berichte und Stellungsnahmen incl. evtl. notwendiger Sach- und Fachdarstellungen „entscheidungserhebliche“ Faktoren für Lebensweg und Zukunft der betroffenen Kinder, Eltern, Erwachsenen und Familien.
Neben dem gelingenden gemeinsamen Gespräch ist also Ihr Sach- und Fachbericht, und insbesondere Ihre Stellungnahme mit Beobachtung, Beschreibung und fachlicher Bewertung mit entsprechenden Begründungsbelegen elementares Steuerelement Ihrer Tätigkeit. Die handwerkliche Ausführung und Wirkkraft Ihrer Verschriftlichung ist Visitenkarte und Qualitätsnachweis fachlich seriöser und ethisch / inhaltlich verantwortlicher Arbeit im Sinne Ihrer „Klienten“. Sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber
Wie ein jeder das von uns macht, welche Wahrnehmung und Gewichtung unseren Entscheidungen zu Grunde liegen, und dass Schreiben auch Spaß machen kann, haben wir i.d.R. in unserer Ausbildung nicht gelernt. Wir kennen die Bausteine des eigenen Schreibens oftmals nicht gut genug. Obwohl das Verschriftlichen aufgrund der Tragweite des Geschriebenen zu den Schlüsselkompetenzen eines Fachmannes/ einer Fachfrau gehören muss, verkennen wir viel zu häufig die Feinheiten des Blickwinkels und des Wirkungswirklichkeit unserer Verschriftlichung als „Wirkungs-Treffer im Kopf Kino“ des Lesers.