Antifeminismus und Misogynie

(Online)Phänomene und Strategien des Umgangs im sozialpädagogischen Handeln

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Beschreibung

Antifeminismus ist so alt wie der Kampf der Frauen gegen männliche Vorherrschaft und patriarchale Strukturen. In den letzten Jahrzehnten gewinnen antifeministische Erzählungen wieder enorm an Aufwind. Besonders auf Social Media verbreiten antifeministische und rechtsautoritär eingestellte Influencer misogyne Erzählungen über das scheinbare „Wesen der Frau“. In Dating- und Coachinginszenierungen propagieren selbsternannten „Verführungscoaches“ dabei grenzüberschreitendes und gewaltvolles Handeln gegenüber Mädchen und Frauen. Teil der Fortbildung wird sein, diese Erzählungen und Machtbedürfnisse zu verstehen. Wir setzen uns außerdem mit Möglichkeiten eines kritisch-reflexiven Umgangs mit dem Phänomen in pädagogischen Kontexten auseinander.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Antifeminismus und Misogynie
  • Gesellschaft und Männlichkeit/Weiblichkeit
  • Pick-Up-Artists und Idealmännlichkeit
  • Hintergründe des Wunsches nach autoritärer Männlichkeit
  • Selbstaufwertung und Gruppenbildung
  • Reflexives pädagogisches Handeln im Kontext von Misogynie und gewalttätigen Männlichkeitsidealen
  • Geschlechterreflexive Pädagogik in pädagogischen Gruppenkontexten

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Kathrin Stude

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