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Auskunft zu Anmeldung und Organisation
Kathrin Stude
(0345) 514-1640 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de... Zuletzt gesehen

Chaos oder Chance
Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Begabungen. Diese Unterschiede machen uns einzigartig und unverwechselbar. Manche Menschen sind körperlich, geistig oder seelisch behindert, andere sind in spezifischen Bereichen überdurchschnittlich oder hochbegabt und einige zeigen Besonderheiten in ihrer Entwicklung oder Auffälligkeiten in ihrem Verhalten. Diese Verhaltensauffälligkeiten sind vielfältig und haben unterschiedliche Ursachen. Krankheit, Störung, Andersartigkeit oder Absicht? – Was ist NORMAL und wer legt fest, was NORMAL ist?
Im gemeinsamen Austausch erörtern wir, wie es gelingt, die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu steigern und ihre individuellen Potentiale und Ressourcen auszubauen. Sie erfahren, wie und wodurch Fachkräfte und Bezugspersonen adäquat auf Verhaltensauffälligkeiten reagieren können, um Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten, ohne selbst zu verschleißen.
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Aufwachsen in extrem rechten Familien - Zwischen Kindeswohl und Elternrecht
"Es geht um das Kindeswohl und nicht um blonde Zöpfe" (Amadeu Antonio Stiftung 2018)
Sind pädagogische Fachkräfte mit extrem rechten Familien konfrontiert, führt das häufig zu Unsicherheiten:- Welchen Einfluss hat die familiäre Eingebundenheit in die rechtsextreme Szene auf Kinder?
- Wie ist es um das Kindeswohl bestellt?
- Wie kann der pädagogische Umgang mit den Kindern aussehen?
- Und wie kann eine professionelle Elternarbeit gelingen?
Die zweitägige Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte darin, Handlungssicherheit in diesen Fragen zu erlangen. Hierbei wird der Fokus auf die Besonderheiten des Aufwachsens in extrem rechten Elternhäusern und auf das damit verbundene Spannungsfeld zwischen Kindeswohl und Elternrechten gelegt. Davon ausgehend werden unterschiedliche Gefährdungslagen betrachtet, mögliche Interventionen diskutiert und die Handlungssicherheit gestärkt.
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Präventionskurs "Nur wer gut für sich sorgt, kann auch angemessen für andere sorgen"
Die Fortbildung widmet sich vor allem dem sinnvollen und ziel-führenden Umgang mit der eigenen Erschöpfung. Es geht darum, Leistungsgrenzen frühzeitig zu erkennen, um dann aktiv und wirksam Belastungen und Stress entgegen zu wirken. Das Ziel ist, Veränderbares zu verändern und Unveränderliches zu akzeptieren, um dadurch die Energie in mehr Lebensfreude und Balance zu investieren.
Dieses Präventivangebot richtet sich insbesondere an Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe, die wirksam ihre Arbeitszufriedenheit steigern wollen.
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Systemsprenger - Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf
Es wird ein Überblick gegeben über das aktuelle Wissen zu typischen Risikofaktoren für die Entstehung problematischer Hilfeverläufe von jungen Menschen und Familien (derzeit insb. als "Systemsprenger*innen" diskutiert), ebenso wie zu Faktoren erfolgreicher Fallsteuerung und Hilfeplanung.
Vorgestellt und an Praxisbeispielen erprobt wird ein Modell dialogischer Diagnostik schwieriger Fallkonstellationen.
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