Menü Home
Produktsuche Ihre Lesezeichen Einloggen Zurück Zurück

trainingproduct

Ansprechpartner:innen
AGB/Datenschutz

Zwangsverheiratung erkennen und wirksam handeln

Handlungssicherheit für Fachkräfte im Schutz von Mädchen und jungen Frauen

Weiterleiten
Lesezeichen
pdf Druck

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die in ihrem Arbeitskontext (Beratung, Sozialarbeit, Erziehungshilfe, frühe Hilfen, Inobhutnahmestellen, etc.) mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten

Beschreibung

Zwangsverheiratung bzw. die Androhung von Zwangsverheiratung versteht sich als Gewalt und Kontrolle, mehrheitlich gegenüber Mädchen und jungen Frauen, die gegen ihren Willen verheiratet werden (sollen). Sie ist mit Drohungen, hohem psychischen Druck und familiären Zwang verbunden. Auch, wenn Zwangsverheiratung in Deutschland unter Strafe steht, steigen die Zahlen von Betroffenen jährlich an. Gerade für jugendliche Betroffene ist der Druck und die Hürde, sich Hilfe zu suchen, hoch. Jugend(hilfe)einrichtungen oder die Schule sind oft die einzigen Zugänge für Betroffene in das Hilfesystem. Fachkräfte tragen also eine große Verantwortung. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Fachkraft im Umgang mit (potenziell) Betroffenen sensibilisiert sind und Warnzeichen erkennen, um frühzeitig intervenieren und damit ihren Schutzauftrag gewährleisten zu können.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Einführung in das Thema
  • Einblick in Hintergründe und Ursachen von Zwangsverheiratung
  • Erkennung von Anzeichen - frühe Warnsignale
  • Hinweise für Gesprächsführung
  • Interventionsmöglichkeiten bei Betroffenheit
  • Ressourcen und Hilfenetzwerke in Sachsen-Anhalt
  • Kennenlernen von Präventionsstrategien- und Materialien sowie von Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Betroffene und Fachkräfte
  • Reflexion und Austausch

Hinweis

Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Fachstelle Vera des AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. statt. 

Jetzt anmelden

01.09.2026
TP-0621 2601 | Magdeburg


Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Kathrin Stude

(0345) 514-1640 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de

Auskunft zu Inhalten

Lucia Tanneberger

(0345) 514-1661 lucia.tanneberger@lvwa.sachsen-anhalt.de

Diese Bildungsprodukte könnten Sie auch interessieren

  • Ähnliche Produkte im Bildungskatalog
  • Kinderschutz und Schutzauftrag

    Arbeitsfeldübergreifend

    10
  • Jugendschutz und Jugendmedienschutz

    Arbeitsfeldübergreifend

    18

... Zuletzt gesehen

  • Rechtsextreme Parallelwelten im Netz erkennen – Trends, Codes, Memes und Emojis

    Das Internet prägt den Alltag von Jugendlichen wie kaum ein anderer Raum. Hier vernetzen sie sich, konsumieren Inhalte, verhandeln Identitätsentwürfe – und sind gleichzeitig vielfältigen Einflussnahmen ausgesetzt. Gerade rechtsextreme Akteur*innen nutzen die digitale Welt, um Jugendliche mit ihren Botschaften zu erreichen. Sie erschaffen Parallelwelten, in denen rechtsextreme Ideologien normalisiert und schleichend vermittelt werden. Hierbei kommen Codes und Symbole zum Einsatz, die für Außenstehende schwer zu verstehen sind. Aber auch über jugendaffiner Bildsprache, Memes und popkulturellen Referenzen soll die Anschlussfähigkeit an Jugendkultur vollzogen werden. 
    Für pädagogische Fachkräfte stellt sich die Herausforderung:

    • Wie lassen sich diese Codes und Mechanismen erkennen?
    • Wie kann man Jugendliche dabei unterstützen, Inhalte kritisch einzuordnen und manipulativen Strategien entgegenzuwirken?

    Die digitale Veranstaltung nimmt sich diesen Fragen an und bietet Raum für kollegialen Austausch und fachliche Inputs.

    1
  • Systemsprenger - Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf

    Es wird ein Überblick gegeben über das aktuelle Wissen zu typischen Risikofaktoren für die Entstehung problematischer Hilfeverläufe von jungen Menschen und Familien (derzeit insb. als "Systemsprenger*innen" diskutiert), ebenso wie zu Faktoren erfolgreicher Fallsteuerung und Hilfeplanung.

    Vorgestellt und an Praxisbeispielen erprobt wird ein Modell dialogischer Diagnostik schwieriger Fallkonstellationen.

    1
  • Zertifikatskurs Jugendhilfeplanung 2026/2027

    Der Gesetzgeber hat mit dem Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfegesetz - den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe die Planungsverantwortung übertragen. In diesem Zusammenhang müssen die Jugendämter dafür Sorge tragen, dass

    • der Bestand an Einrichtungen und Diensten regelmäßig festgestellt wird,
    • der Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und deren Eltern für einen mittelfristigen Zeitraum ermittelt wird und
    • die zur Befriedigung dieser Bedarfe notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen sind.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich für die örtlichen Jugendämter die Frage, wie dieser gesetzliche Auftrag pragmatisch umgesetzt werden kann und welche organisatorischen und fachlichen Voraussetzungen für eine kommunikative, kooperative und zielgerichtete Jugendhilfeplanung geschaffen werden können.

    In den fünf thematisch aufeinander aufbauenden Modulen wird unter Einbezug der unterschiedlichen Berufserfahrung der Teilnehmenden grundlegendes Wissen zur Jugendhilfeplanung vermittelt. Der Aufbau der Module ist so gestaltet, dass sich theoretische Inputs und praktische Arbeitseinheiten abwechseln. Darüber hinaus wird eine angemessene Zeit für die Diskussion im Plenum und/oder in Kleingruppen eingeplant.
    In allen Modulen werden die Teilnehmenden die Gelegenheit haben, das neu erworbene Wissen auf das eigene Handeln und das jeweilige persönliche Praxisprojekt zu übertragen. Hierzu sind ggf. auch vereinzelt Abendeinheiten nötig und/oder möglich.

    Die Module sind im Abschnitt „Inhalte der Module“ näher beschrieben.


© 2026 Landesjugendamt Sachsen-Anhalt
Powered by ecadia © 2026 ecadia GmbH

Ja Nein
  • Menü wieder schließen
  • Mein Zugang
  • Einloggen

  • Fortbildungsprogramm

Derzeit ist kein Lesezeichen gesetzt.

Katalogausdruck