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Chaos oder Chance
Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten
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03. - 04.09.2026
TP-0308 2601 | Halle (Saale)
08. - 09.10.2026
TP-0308 2602 | Magdeburg
Auskunft zu Anmeldung und Organisation
Marion Grajetzky
(0345) 514-1624 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de... Zuletzt gesehen

Zwangsverheiratung erkennen und wirksam handeln
Zwangsverheiratung bzw. die Androhung von Zwangsverheiratung versteht sich als Gewalt und Kontrolle, mehrheitlich gegenüber Mädchen und jungen Frauen, die gegen ihren Willen verheiratet werden (sollen). Sie ist mit Drohungen, hohem psychischen Druck und familiären Zwang verbunden. Auch, wenn Zwangsverheiratung in Deutschland unter Strafe steht, steigen die Zahlen von Betroffenen jährlich an. Gerade für jugendliche Betroffene ist der Druck und die Hürde, sich Hilfe zu suchen, hoch. Jugend(hilfe)einrichtungen oder die Schule sind oft die einzigen Zugänge für Betroffene in das Hilfesystem. Fachkräfte tragen also eine große Verantwortung. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Fachkraft im Umgang mit (potenziell) Betroffenen sensibilisiert sind und Warnzeichen erkennen, um frühzeitig intervenieren und damit ihren Schutzauftrag gewährleisten zu können.
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FAS zienierenD - Pädagogik anders denken
Das fetale Alkoholsyndrom stellt die Bezugsperson sowie alle beteiligten Fachkräfte vor große Herausforderungen. Krisen der betroffenen Kinder führen nicht selten zu Krisen aller am Betreuungssystem Beteiligten.
Auf Grund der verbesserten Diagnostik können Kinder mit FAS besser erkannt und betreut werden.
Sowohl Pflege- und Adoptiveltern oder stationäre Wohnformen kommen in der Betreuung immer wieder an ihre Grenzen. Oft sind Gründe der Hilflosigkeit fehlende Informationen und angemessen entwickelte Hilfsangebote.
Die Fortbildung wendet sich dieser Thematik zu.
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Kinderschutzfachkraft
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen und deren Wohl ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenngleich diese Aufgabe allen Menschen zufällt, sind es vor allem die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die regelmäßig mit komplexen Fragen und konkreten Fällen zum Thema Kindeswohl konfrontiert sind.
Professionelles Handeln im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes und der §§ 8a und b SGB VIII erfordert eine hohe Fachkompetenz der pädagogischen Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Neben diesen gesetzlichen Grundlagen auf Bundesebene wurde auf Landesebene für Sachsen-Anhalt der Einsatz von Kinderschutzfachkräften in Einrichtungen der Tagesbetreuung für Kinder im § 10a des Kinderförderungsgesetzes (KiFöG) rechtlich verankert. Damit wird zusätzlich die Relevanz des Kinderschutzes in Tageseinrichtungen untermauert.
Eine wesentliche Aufgabe der Kinderschutzfachkraft ist die professionelle Unterstützung ihrer Kolleg*innen sowie ihres Trägers bei der Wahrnehmung des Schutzauftrages.
Dieser Zertifikatskurs strukturiert die Komplexität der verschiedenen Ebenen im Kinderschutz und vermittelt den Teilnehmer*innen rechtliches, fachliches und methodisches Grundlagenwissen:
- Sie werden mit zentralen Aufgaben und Verantwortungsbereichen einer Kinderschutzfachkraft vertraut gemacht.
- Sie werden befähigt, gewichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung einzuschätzen und entsprechend professionell zu handeln und zu beraten.
- Sie lernen Verfahrensabläufe gem. § 8a SGB VIII kennen und Verantwortlichkeiten zu differenzieren.
- Ihnen werden die wesentlichen rechtlichen Grundlagen im Kinderschutz vermittelt.
- Sie erwerben Kompetenzen in der Beratung und Gesprächsführung sowohl mit Kolleg*innen als auch mit den Kindern und Familien.
- Sie erhalten Einblicke in Hilfenetzwerke sowie Kooperationsstrukturen und verorten andere und sich selbst als Teil der Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz.
- Dabei werden Abläufe und Anforderungen sowie methodisches Vorgehen an zahlreichen praktischen Beispielen erprobt.
3- Sie werden mit zentralen Aufgaben und Verantwortungsbereichen einer Kinderschutzfachkraft vertraut gemacht.

Klare Worte finden - Elternspräche in Kita, Hort und Tagespflege sicher führen
In Elterngesprächen in Kita und Krippe sollen Informationen klar und transparent vermittelt werden. Gleichzeitig bieten sie die Chance zum konstruktiven Austausch zwischen Einrichtung und Elternhaus.
Damit beides gelingt, kommt es darauf an, als Fachkraft selbstbewusst aufzutreten, die Position des Gegenübers zu beachten und durch Atmosphäre, gezielte Gesprächsführung und die richtigen Gesprächstechniken eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. In Rollenspielen und an eigenen, praktischen Beispielen werden verschiedene Gesprächssituationen und der Einsatz von Gesprächstechniken wie Ich-Botschaften, Aktives Zuhören und Fragetechniken sowie der Umgang mit Angriff bzw. Kritik geübt.Diese Fortbildung findet sowohl im kompakten Format online als auch im zweitägigen Format in präsenz statt. Die Teilnahme an der online-Veranstaltung ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenz-Format. Es ist aber möglich und durchaus sinnvoll, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen.
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