Menü Home
Produktsuche Ihre Lesezeichen Einloggen Zurück Zurück

trainingproduct

Ansprechpartner:innen
AGB/Datenschutz

Aufwachsen in extrem rechten Familien - Zwischen Kindeswohl und Elternrecht

Weiterleiten
Lesezeichen
pdf Druck

Zielgruppe

Die zweitägige Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere (aber nicht ausschließlich) aus der Sozialen Arbeit, Familienhilfe und -beratung sowie frühkindlicher Bildung,
Erzieher*innen und Kinderschutzfachkräfte.

Beschreibung

"Es geht um das Kindeswohl und nicht um blonde Zöpfe" (Amadeu Antonio Stiftung 2018)

Sind pädagogische Fachkräfte mit extrem rechten Familien konfrontiert, führt das häufig zu Unsicherheiten:

  • Welchen Einfluss hat die familiäre Eingebundenheit in die rechtsextreme Szene auf Kinder?
  • Wie ist es um das Kindeswohl bestellt?
  • Wie kann der pädagogische Umgang mit den Kindern aussehen?
  • Und wie kann eine professionelle Elternarbeit gelingen?

Die zweitägige Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte darin, Handlungssicherheit in diesen Fragen zu erlangen. Hierbei wird der Fokus auf die Besonderheiten des Aufwachsens in extrem rechten Elternhäusern und auf das damit verbundene Spannungsfeld zwischen Kindeswohl und Elternrechten gelegt. Davon ausgehend werden unterschiedliche Gefährdungslagen betrachtet, mögliche Interventionen diskutiert und die Handlungssicherheit gestärkt. 

Inhaltliche Schwerpunkte

Erziehung in rechtsextremen Familien

  • Aufwachsen unter dem Einfluss der extremen Rechten
  • Kindeswohl zwischen Elternrecht und staatlichem Wächteramt
  • Gefährdungslagen
  • Handlungsoptionen
  • Pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kindern und Eltern
  • Kooperation mit Jugendamt, Schule und weiteren Akteur*innen
  • Fallarbeit und Reflexion eigener Fälle

Jetzt anmelden

06. - 07.05.2026
TP-0485 2601 | Halle (Saale)


Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Kathrin Stude

(0345) 514-1640 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de

Auskunft zu Inhalten

Jörg Kratzsch

(0345) 514-1634 joerg.kratzsch@lvwa.sachsen-anhalt.de

Diese Bildungsprodukte könnten Sie auch interessieren

  • Ähnliche Produkte im Bildungskatalog
  • Jugendschutz und Jugendmedienschutz

    Arbeitsfeldübergreifend

    18
  • Kinderschutz und Schutzauftrag

    Arbeitsfeldübergreifend

    10

... Zuletzt gesehen

  • Partizipation und Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen

    Wir sind als Pädagog*innen aufgefordert, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen und die in einer für sie verständlichen, nachvollziehbaren und wahrnehmbaren Form.

    Die Gründe für Beteiligungshemmnisse sind möglicherweise routinierte Abläufe, Zeitprobleme oder mangelnde Erfahrung und Kompetenzen der Fachkräfte zur Motivation und Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen.

    Wie stimmen wir Atmosphäre, Tempo, Visualisierung, Gesprächsintensität und das Setting individuell auf unser Gegenüber ab? Und wie nutzen wir die leichte Sprache als Instrument.

  • Chaos oder Chance

    Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Begabungen. Diese Unterschiede machen uns einzigartig und unverwechselbar. Manche Menschen sind körperlich, geistig oder seelisch behindert, andere sind in spezifischen Bereichen überdurchschnittlich oder hochbegabt und einige zeigen Besonderheiten in ihrer Entwicklung oder Auffälligkeiten in ihrem Verhalten. Diese Verhaltensauffälligkeiten sind vielfältig und haben unterschiedliche Ursachen. Krankheit, Störung, Andersartigkeit oder Absicht? – Was ist NORMAL und wer legt fest, was NORMAL ist?

    Im gemeinsamen Austausch erörtern wir, wie es gelingt, die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu steigern und ihre individuellen Potentiale und Ressourcen auszubauen. Sie erfahren, wie und wodurch Fachkräfte und Bezugspersonen adäquat auf Verhaltensauffälligkeiten reagieren können, um Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten, ohne selbst zu verschleißen.

    2
  • Incel. Radikale Männlichkeit

    Als „unfreiwillig zölibatär“ bezeichnet sich eine größer werdende Gruppe junger Männer (Incel), die ein Recht auf Liebe, Sexualität und Nachkommenschaft propagiert. Damit sprechen sie Frauen ihr lang erkämpftes Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ab. Incel propagieren, dass Frauen von Natur aus geistesschwach, bösartig und intrigant seien. Um die vermeintliche Frauenunterdrückung abzuschaffen, brauche es männliche Herrschaft, die in der idealen Gesellschaft Frauenkörper verwalte und „gerecht“ unter den Männern aufteile. In der Online-Fortbildung aus der Reihe "Update Demokratie, Vielfalt und Digitales" wird es um diese frauenfeindlichen Erzählungen gehen und deren Verbreitung bei sogenannten Incel, „Verführungscoaches“ und Männerrechtlern. Außerdem wird thematisiert, inwiefern unsere Gesellschaft diesen Antifeminismus hervorbringt und so geschlechtsspezifische Ungleichheit stabilisiert.

    1
  • Leitungskompetenz

    Die Leitung einer Kindestagesstätte ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Leitungskräfte müssen über soziale, fachliche und persönliche Kompetenzen verfügen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Die Seminarreihe vermittelt Schritt für Schritt diese Kompetenzen und qualifiziert Sie ganz gezielt für Ihre Aufgaben als Leiter*in einer Kindertagesstätte. 

    Unter Einbeziehung Ihrer Erfahrungen und im fachlichen Austausch erweitern Sie Ihre vorhandenen Kompetenzen und überprüfen Ihr Führungshandeln als Leitungskraft. 


© 2026 Landesjugendamt Sachsen-Anhalt
Powered by ecadia © 2026 ecadia GmbH

Ja Nein
  • Menü wieder schließen
  • Mein Zugang
  • Einloggen

  • Fortbildungsprogramm

Derzeit ist kein Lesezeichen gesetzt.

Katalogausdruck