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Kinderschutzfachkraft
Qualifizierung von Fachkräften mit Tätigkeit im Kinderschutz
Zertifikatskurs
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16.04.2026 - 02.06.2027
TP-0350 2603 | LK Mansfeld-Südharz
Eisleben Haus 2, Raum 3.11/3.12
Lindenallee 56
06295 Lutherstadt Eisleben
23.04.2026 - 03.06.2027
TP-0350 2604 | Halle (Saale)
20.08.2026 - 04.06.2027
TP-0350 2606 | online
Auskunft zu Anmeldung und Organisation
Marion Grajetzky
(0345) 514-1624 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de... Zuletzt gesehen

Elternarbeit
Fachkräfte in stationären Hilfen zur Erziehung, Eltern und Kinder lernen sich fast immer in belastenden, stressigen Lebensphasen mit Gefühlen von Enttäuschung, Wut und Angst, die oft die Themen Trennung und Abschied überlagern.
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Hier einen gelingenden Beziehungsanfang zu finden, sich auf die konkreten Menschen mit ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen abzustimmen, die oft nicht sichtbar sind, fordert von den Fachkräften viel. Mit einem abgestimmten Ablauf und einem klaren Set an Instrumenten lassen sich sowohl in der Arbeit mit Eltern als auch im Team der Fachkräfte gezielt Kompetenzen erkunden und Ansätze für tragfähige Arbeitsbeziehungen entwickeln.
Anti-Bias-Arbeit
In unserer täglichen Arbeit mit Menschen – ob in der Sozialen Arbeit, in der Pädagogik oder in der Beratung – begegnen wir immer wieder Formen von Ungleichbehandlung, Vorurteilen und Ausgrenzung. Manches davon ist offen sichtbar, anderes geschieht eher subtil oder unbewusst – auch in uns selbst. Genau hier setzt der Anti-Bias-Ansatz an.
„Bias“ bedeutet übersetzt so viel wie „Voreingenommenheit“ oder „Einseitigkeit“. Der Anti-Bias-Ansatz lädt dazu ein, sich mit den eigenen Haltungen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen kritisch auseinanderzusetzen. Er hilft, Diskriminierung in ihren unterschiedlichen Formen zu erkennen – und unterstützt Fachkräfte dabei, einen bewussten und diskriminierungssensiblen Umgang in ihrer Arbeit zu entwickeln.
Gemeinsam möchten wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Wie wirken gesellschaftliche Ungleichheiten und Ausgrenzung auf unsere Klient*innen – und auch auf uns selbst?
- Welche Rolle spielen unbewusste Vorannahmen in unserer professionellen Haltung?
- Wie kann der Anti-Bias-Ansatz helfen, Diskriminierung im Arbeitsalltag zu erkennen, zu reflektieren und ihr aktiv zu begegnen?

Ohne Tränen geht´s nicht? - Eingewöhnung in der Kita
Die Zeit der Eingewöhnung ist ein Übergang, der viel Feingefühl und Vertrauensaufbau braucht – für alle Kinder und ihre Eltern. Verschiedene kulturelle Hintergründe, Sprachen und Erziehungsvorstellungen stellen dabei häufig eine besondere Herausforderung dar. Wie dies jedoch nicht als Hürde, sondern als Möglichkeit für eine gelingende Eingewöhnung erkannt und genutzt werden kann, lernen Sie in der Fortbildung.
Es werden sowohl theoretische Hintergründe vermittelt als auch praxisbezogene Beispiele besprochen und Ideen und Tipps für die eigene Praxis entwickelt.

FAS zienierenD - Pädagogik anders denken
Das fetale Alkoholsyndrom stellt die Bezugsperson sowie alle beteiligten Fachkräfte vor große Herausforderungen. Krisen der betroffenen Kinder führen nicht selten zu Krisen aller am Betreuungssystem Beteiligten.
Auf Grund der verbesserten Diagnostik können Kinder mit FAS besser erkannt und betreut werden.
Sowohl Pflege- und Adoptiveltern oder stationäre Wohnformen kommen in der Betreuung immer wieder an ihre Grenzen. Oft sind Gründe der Hilflosigkeit fehlende Informationen und angemessen entwickelte Hilfsangebote.
Die Fortbildung wendet sich dieser Thematik zu.
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