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Chaos oder Chance
Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten
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03. - 04.09.2026
TP-0308 2601 | Halle (Saale)
08. - 09.10.2026
TP-0308 2602 | Magdeburg
Auskunft zu Anmeldung und Organisation
Marion Grajetzky
(0345) 514-1624 fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de... Zuletzt gesehen

Incel. Radikale Männlichkeit
Als „unfreiwillig zölibatär“ bezeichnet sich eine größer werdende Gruppe junger Männer (Incel), die ein Recht auf Liebe, Sexualität und Nachkommenschaft propagiert. Damit sprechen sie Frauen ihr lang erkämpftes Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ab. Incel propagieren, dass Frauen von Natur aus geistesschwach, bösartig und intrigant seien. Um die vermeintliche Frauenunterdrückung abzuschaffen, brauche es männliche Herrschaft, die in der idealen Gesellschaft Frauenkörper verwalte und „gerecht“ unter den Männern aufteile. In der Online-Fortbildung aus der Reihe "Update Demokratie, Vielfalt und Digitales" wird es um diese frauenfeindlichen Erzählungen gehen und deren Verbreitung bei sogenannten Incel, „Verführungscoaches“ und Männerrechtlern. Außerdem wird thematisiert, inwiefern unsere Gesellschaft diesen Antifeminismus hervorbringt und so geschlechtsspezifische Ungleichheit stabilisiert.
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Leitungskompetenz
Die Leitung einer Kindestagesstätte ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Leitungskräfte müssen über soziale, fachliche und persönliche Kompetenzen verfügen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Die Seminarreihe vermittelt Schritt für Schritt diese Kompetenzen und qualifiziert Sie ganz gezielt für Ihre Aufgaben als Leiter*in einer Kindertagesstätte.
Unter Einbeziehung Ihrer Erfahrungen und im fachlichen Austausch erweitern Sie Ihre vorhandenen Kompetenzen und überprüfen Ihr Führungshandeln als Leitungskraft.

Ohne Tränen geht´s nicht? - Eingewöhnung in der Kita
Die Zeit der Eingewöhnung ist ein Übergang, der viel Feingefühl und Vertrauensaufbau braucht – für alle Kinder und ihre Eltern. Verschiedene kulturelle Hintergründe, Sprachen und Erziehungsvorstellungen stellen dabei häufig eine besondere Herausforderung dar. Wie dies jedoch nicht als Hürde, sondern als Möglichkeit für eine gelingende Eingewöhnung erkannt und genutzt werden kann, lernen Sie in der Fortbildung.
Es werden sowohl theoretische Hintergründe vermittelt als auch praxisbezogene Beispiele besprochen und Ideen und Tipps für die eigene Praxis entwickelt.

Partizipation und Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen
Wir sind als Pädagog*innen aufgefordert, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen und die in einer für sie verständlichen, nachvollziehbaren und wahrnehmbaren Form.
Die Gründe für Beteiligungshemmnisse sind möglicherweise routinierte Abläufe, Zeitprobleme oder mangelnde Erfahrung und Kompetenzen der Fachkräfte zur Motivation und Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen.
Wie stimmen wir Atmosphäre, Tempo, Visualisierung, Gesprächsintensität und das Setting individuell auf unser Gegenüber ab? Und wie nutzen wir die leichte Sprache als Instrument.
