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  • Bildungskatalog zum Themenordner "Methoden-, Beratungs- und Sozialkompetenz"
    26 Seiten, 19 Bildungsprodukte, letzte Aktualisierung am: 09.11.2022
  • TP-0472
    3 Tage
    Ressourcen- und entwicklungsorientierte Biographiearbeit mit Familien

    Was lässt uns durchhalten im täglichen Elternsein, in Pflege und Fürsorge, was stärkt uns, wo liegen meine persönlichen Quellen von Sicherheit und Kompetenz oder wie finde ich den Zugang zu diesen.
    Diese Antworten ermöglichen Eltern einen neuen bzw. differenzierten Blick auf sich zu werfen, ihre Verhaltensweisen einzuordnen und zu verstehen.
    Instrumente der Biographiearbeit lassen die Eltern diesen Quellen wieder näher kommen und einen Bogen in die Zukunft als Familie schlagen.
    Für Einzelgespräche oder Gruppenarbeit stellen wir den Eltern einen Fundus an Instrumenten sozialpädagogische Biographiearbeit bereit, um mit ihnen auf eine Entdeckungsreise vom „Damals ins Heute zum Später“ zu gehen.

  • TP-0535
    2 Tage
    Partizipation und Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen

    Wir sind als Pädagog*innen aufgefordert, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen und die in einer für sie verständlichen, nachvollziehbaren und wahrnehmbaren Form.

    Die Gründe für Beteiligungshemmnisse sind möglicherweise routinierte Abläufe, Zeitprobleme oder mangelnde Erfahrung und Kompetenzen der Fachkräfte zur Motivation und Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen.

    Wie stimmen wir Atmosphäre, Tempo, Visualisierung, Gesprächsintensität und das Setting individuell auf unser Gegenüber ab? Und wie nutzen wir die leichte Sprache als Instrument.

  • TP-0330
    3 Tage
    Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe - Grundkurs -

    Sie lernen traumatheoretische Grundlagen kennen, mit deren Hilfe Sie die traumatischen Belastungen Ihrer Klienten*innen besser erkennen und einschätzen können. Dazu gehören auch die hirnphysiologischen Zusammenhänge und mögliche dissoziative Reaktionen.

    In der Auseinandersetzung mit traumapädagogischen Standards können Sie anfangen, eine eigene traumaorientierte Grundhaltung zu entwickeln.

    Praktische Stabilisierungs- und Reorientierungsmethoden sollen Ihnen Handwerkszeug für den Umgang mit traumatisierten Klienten*innen liefern.

  • TP-0532
    3 Tage
    Medienpädagogisches Arbeiten in der teil- und stationären Kinder- und Jugendhilfe

    Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit mit Kinder, Jugendlichen und deren Familien. In der teilstationären und stationären Erziehungshilfe bietet der gezielte Einsatz von Medien eine wertvolle Ergänzung des pädagogischen Werkzeugkastens. Er kann die Entwicklungsförderung der Kinder und Jugendlichen unterstützen, die Elternarbeit bereichern und zur Stärkung der Medienkompetenz aller Beteiligten beitragen.

    Diese praxisorientierte Fortbildung vermittelt Fachkräften grundlegende medienpädagogische Kenntnisse sowie konkrete Methoden für den zielgerichteten Einsatz unterschiedlicher Medien in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Sorgeberechtigten. Dabei wird besonders darauf eingegangen, wie digitale und analoge Medien die Teilhabe und Partizipation fördern können.

  • TP-0603
    2 Tage
    Anti-Bias-Arbeit - Zwischen Bauchgefühl und Vorurteil

    In unserer täglichen Arbeit mit Menschen – ob in der Sozialen Arbeit, in der Pädagogik oder in der Beratung – begegnen wir immer wieder Formen von Ungleichbehandlung, Vorurteilen und Ausgrenzung. Manches davon ist offen sichtbar, anderes geschieht eher subtil oder unbewusst – auch in uns selbst. Genau hier setzt der Anti-Bias-Ansatz an.

    „Bias“ bedeutet übersetzt so viel wie „Voreingenommenheit“ oder „Einseitigkeit“. Der Anti-Bias-Ansatz lädt dazu ein, sich mit den eigenen Haltungen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen kritisch auseinanderzusetzen. Er hilft, Diskriminierung in ihren unterschiedlichen Formen zu erkennen – und unterstützt Fachkräfte dabei, einen bewussten und diskriminierungssensiblen Umgang in ihrer Arbeit zu entwickeln.

    Gemeinsam möchten wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

    • Wie wirken gesellschaftliche Ungleichheiten und Ausgrenzung auf unsere Klient*innen – und auch auf uns selbst?
    • Welche Rolle spielen unbewusste Vorannahmen in unserer professionellen Haltung?
    • Wie kann der Anti-Bias-Ansatz helfen, Diskriminierung im Arbeitsalltag zu erkennen, zu reflektieren und ihr aktiv zu begegnen?
  • TP-0262
    3 Tage
    FAS zienierenD - Pädagogik anders denken

    Das fetale Alkoholsyndrom stellt die Bezugsperson sowie alle beteiligten Fachkräfte vor große Herausforderungen. Krisen der betroffenen Kinder führen nicht selten zu Krisen aller am Betreuungssystem Beteiligten.

    Auf Grund der verbesserten Diagnostik können Kinder mit FAS besser erkannt und betreut werden.

    Sowohl Pflege- und Adoptiveltern oder stationäre Wohnformen kommen in der Betreuung immer wieder an ihre Grenzen. Oft sind Gründe der Hilflosigkeit fehlende Informationen und angemessen entwickelte Hilfsangebote.

    Die Fortbildung wendet sich dieser Thematik zu.

  • TP-0581
    1 Tag
    Grundlagenseminar Erlebnispädagogik – eine spielerisch-abenteuerliche Einführung

    Im Seminar lernen die Teilnehmenden die Erlebnispädagogik als Methode kennen und können ihre Kenntnisse über Methoden, Materialien und Moderationsformen vertiefen. Dieser Fortbildungskurs vermittelt praxisnah fachliche Grundlagen und ein Verständnis, was sich hinter dem Begriff Erlebnispädagogik verbirgt. Theoretisch, indem Begriffe, Ziele und Wirkungsmodelle der Erlebnispädagogik vorgestellt werden. Praktisch anhand erfahrungsorientierter Handlungsfelder, die nicht nur in ihrer Umsetzung und Wirkung diskutiert, sondern auch in der Lerngruppe ausprobiert werden. Im Vordergrund steht dabei das gemeinsame Reflektieren u. a. wie diese Aufgaben themenspezifisch im Arbeitsalltag eingesetzt werden können. Unterstützt wird das Ganze durch viele praktische Übungen, in denen spielerische bzw. abenteuerliche Lernprozesse erörtert und in der Praxis dann bewusst als Lern- und Entwicklungsmotor genutzt werden. Die Teilnehmenden bringen selbst Beispiele aus der Praxis ins Seminar ein, teilen diese in der Seminargruppe, reflektieren gemeinsam, sammeln neue Inspirationen für die Anwendung in ihrem erlebnispädagogischen Arbeitsalltag und stärken so ihre Kompetenzen für die Durchführung eigener, neuer, innovativer und zielgruppenorientierter outdoor- und indoor-Formate.

  • TP-0332
    2 Tage
    Traumaorientierte Supervison

    Die Teilnehmer*innen können in diesem Vertiefungsseminar eigene Fallbeispiele und Erfahrungen mit der Anwendung traumapädagogischer Ansätze einbringen und supervisorisch bearbeiten.

    Gemeinsam werden Erfolge, Schwierigkeiten und ein mögliches weiteres Vorgehen erarbeitet.

    Die supervisorischen Methoden reichen von Externalisierungen mit Objekten über Anteilesettings, Rollenspiele bis hin zu szenischen Skulpturen und orientieren sich am individuellen Bedarf der Teilnehmer.

     

    Dieses Vertiefungsseminar dient der supervisorischen Bearbeitung eigener Fallbeispiele.  Jede*r Teilnehmer*in  bekommt Raum einen eigenen Fall vorzustellen und diesen bezüglich der Anwendung traumapädagogischer Ansätze zu reflektieren und supervisorisch zu bearbeiten.

    Gemeinsam werden Erfolge, Schwierigkeiten und ein möglich weiteres Vorgehen erarbeitet.

    Die supervisorischen Methoden reichen von Balintbesprechungen, über symbolisches Bilderleben, Externalisierungen mit Objekten, Anteilesettings und Rollenspiele bis hin zu szenischen Skulpturen und orientieren sich am individuellen Bedarf der Teilnehmer. 

    Traumapädagogischer theoretischer Input findet ausschließlich und individuell bedingt im Rahmen der einzelnen Fallsupervisionen statt. 

     

  • TP-0265
    3 Tage
    Systemische Professionalität - das aktive Nicht-Tun als Herausforderung sozialpädagogischer Intervention

    Wichtige Kennzeichen Systemischer Therapie- und Beratungskonzepte sind ihre Orientierung an einem positiven Menschenbild sowie ihr Anknüpfen an Ressourcen und individuellen sowie sozialen Stärken. Als außenstehende*r Beobachter*in ist der systeminterne Sinnzusammenhang nicht immer leicht zu erkennen, manchmal erscheint das individuelle Verhalten eines Systemmitgliedes als absurd, verrückt, nicht nach vollziehbar, selbst schädigend oder destruktiv usw. Genau diese Phänomene begründen in der Regel das Wirksamwerden einer sozialpädagogischen Begleitung, Beratung oder Betreuung. Systemische Beratung ist dann erfolgreich und wirkungsvoll, wenn es gelingt, dem/der Klienten*in eine veränderte Sichtweise auf die eigene Situation zu vermitteln, die für ihn/sie wirklich einen Unterschied macht; also einen Blick, der die eigene Situation oder sein Problem in einem neuen Licht erscheinen lässt. Verändertes Handeln ist dann die Konsequenz der veränderten Sichtweise! Steve de Shazer nannte es, einen Unterschied machen, der einen Unterschied macht!

     

  • TP-0290
    2 Tage
    "Ja, aber..." + "DU hast mir das eingebrockt!"

    Wie oft fühlen wir uns als professionelle Helfer an der Nase herumgeführt, bestätigen sich unsere negativen Vorahnungen oder wir fühlen uns nach einem Gespräch verraten? Hinter all diesen Situationen kann möglicherweise ein „psychologisches Spiel“ stecken, welches Klienten, aber auch Helfer bewusst oder unbewusst spielen. Diese Dynamik besteht aus einem Zusammenspiel zwischen den Rollen „Opfer“, „Verfolger“ und „Retter“. Im sogenannten „Dramadreieck“ spielen sich Szenarien ab, die ganz verschieden anmuten, aber einem allgemeingültigen Plan folgen. Am Ende fühlen sich alle in ihren Annahmen bestätigt und der Entwicklungsprozess stagniert.

    Im Seminar lernen Sie diese Dynamik zu verstehen und zu durchbrechen. Sie reflektieren gemeinsam von Ihnen erlebte Beispiele aus der Praxis und finden Wege aus den Spielen. Das Ergebnis ist eine größere Klarheit und ein zielgerichtetes Arbeiten von Klienten und Helfern.

  • TP-0491
    2 Tage
    Queerkompetenz im sozialarbeiterischen Handeln

    Queere Adressat*innen gibt es überall, wo es Soziale Arbeit gibt. Gesetzesänderungen wie die des §9 Abs. 3 des SGB VIII werden dieser Realität durch die Benennung trans*identer, nichtbinärer und intergeschlechtlicher junger Menschen gerechter als noch vor wenigen Jahren. Ebenso nimmt die mediale Repräsentation queerer Lebenswelten stetig zu. Dennoch gibt es in der Praxis Unsicherheiten im Umgang mit queeren Adressat*innen. Dieses Seminar hat zum Ziel Wissen über queere Lebenswelten zu vermitteln, um in der Praxis handlungsfähiger und sicherer zu sein. Neben dem Wissen über relevante Themen, Fragestellungen und Problemlagen queerer Lebenswelten, bietet das Seminar inhaltlich die Möglichkeit, Haltung und Handeln der eigenen Praxis zu reflektieren. Die Referent*innen sind queere Sozialarbeiter*innen.

  • TP-0291
    2 Tage
    Autismus braucht Hilfe

    Ist Autismus ansteckend oder warum häufen sich die Diagnosen?

    Autistische Menschen sind nicht nur „faszinierend“, sondern sehr unterschiedlich. Jedes autistische Kind bringt eigene Fähigkeiten, Symptome und Herausforderungen mit. Kinder, die pädagogischen Fachkräften durch bizarres Verhalten in der Einrichtung auffallen, den Kontakt zu Gleichaltrigen meiden, mit Spielzeug befremdlich umgehen und nur wenig Interesse an ihrer Umwelt zeigen, könnten diesem Spektrum der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen angehören. Mehr über das Autismus-Spektrum zu erfahren, soll dabei helfen, diese Menschen besser zu verstehen.

    Im Rahmen der Fortbildung, erhalten Sie einen Einblick in das Störungsbild, deren Ursachen und Anleitung zum Umgang mit Menschen dieser komplexen Wahrnehmungs-, Verhaltens-, und Kommunikationsstörungen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie man betroffene Menschen in Ihrem Alltag unterstützen und fördern kann.

  • TP-0339
    1 Tag
    Bewegt euch! Kooperative Bewegungsspiele für Kinder und Jugendliche

    Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung, um sich physisch und psychisch gesund zu entwickeln. Doch findet Bewegung ohne organisierten Rahmen in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen immer weniger statt. Insbesondere die Corona-Pandemie hat zu einem verstärkten Bewegungsmangel geführt, während die Medien- und Internetnutzung stetig zunahm.

    An dieser Stelle setzt der Workshop an und bietet Ideen und Anregungen, wie im beruflichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen ohne viel Aufwand und Equipment spielerisch mehr Bewegung und mehr Aktivität eingebaut werden kann. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, welche Bewegungsspiele und erlebnispädagogische Aktionen gezielt eingesetzt werden können, um die soziale Interaktion und den Zusammenhalt von Jugendgruppen zu fördern.

    Ziel des Seminars ist es, praxisnah eine Vielfalt von spielerischen Bewegungsformaten kennenzulernen, die Teamgefühl, Motorik und sozial-emotionale Kompetenzen stärken.

    Die Teilnehmenden erleben im Seminar eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewegungssequenzen und erwerben so ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Bewegung gezielt Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen unterstützt, Partizipation fördert und so sichere Spielumgebungen geschaffen werden können.

    Mit Hilfe des praxisnahen Fortbildungsseminars erhalten die Teilnehmenden Einblicke in bewegungsorientierte Methoden, lernen Spielziele zu formulieren und Lernfortschritte zu reflektieren. Durch kurze Übungen, kollegialen Austausch und Praxisbeispiele entwickeln die Seminarteilnehmer*innen die Fähigkeit, bewegungsorientierte Lernumgebungen sicher, spielerisch, zielgerichtet und jugendorientiert umzusetzen.

  • TP-0610
    2 Tage
    Distanzierungsarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen

    Rechtsorientierte Einstellungen, provokante Äußerungen und Symbole gehören für viele pädagogische Fachkräfte inzwischen zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig besteht häufig Unsicherheit:

    • Wo endet jugendliche Provokation und wo beginnt eine verfestigte rechtsextreme Orientierung?
    • Wie kann ein professioneller, menschenrechtsorientierter Umgang aussehen, der klare Grenzen setzt und zugleich Beziehung anbietet?

    Der zweitägige Workshop unterstützt Fachkräfte dabei, Distanzierungsprozesse von Jugendlichen fachlich fundiert zu verstehen und sie im pädagogischen Alltag zu begleiten. Neben Hintergrundwissen zu jugendkulturellen, familiären und gesellschaftlichen Einflussfaktoren stehen die eigene Haltung, Fallarbeit aus der Praxis der Teilnehmenden sowie konkrete Methoden für die Distanzierungsarbeit im Mittelpunkt.

  • TP-0568
    1 Tag
    Grundlagen und Praxisworkshop Professionelle Nähe und gesunde Distanz in der Beziehungsarbeit - Balance finden in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

    Gelungene Beziehungsarbeit ist das Fundament erfolgreicher pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe. Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Bezugspersonen, gleichzeitig müssen Fachkräfte ihre professionelle Rolle wahren und gesunde Grenzen ziehen.

    Trainieren Sie die professionelle Reflektion des eigenen Rollenverständnisses und erarbeiten Sie sich mit Hilfe abwechslungsreicher Übungen, Praxisbeispielen und einem zielgerichteten kollegialen Austausch individuelle Handlungsstrategien für Ihre tägliche pädagogische Arbeit.  Gewinnen Sie nach Ihrer erfolgreichen Seminarteilnahme mehr Sicherheit im Umgang mit anspruchsvollen Situationen und erfahren Sie mehr über ein gesundes Gleichgewicht von professioneller Nähe und Distanz in der Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Damit stärken Sie sowohl die jungen Menschen, mit denen Sie pädagogisch arbeiten, als auch sich selbst.

    In diesem ganztägigen Praxis-Workshop stehen konkretes Ausprobieren, Trainieren, Reflexion und der Transfer in den eigenen Arbeitsalltag im Mittelpunkt. Hauptschwerpunkt des Seminars sollen insbesondere die Arbeitsfelder der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, sowie der außerschulischen Jugendbildung sein. Grundsätzlich steht dieses Seminar aber allen pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe offen.

  • TP-0497
    1 Tag
    Partizipation!?

    Als Fachkraft in der Kinder- und Jugendhilfe setzen Sie sich täglich für Kinder und Jugendliche ein. Die jungen Menschen haben dabei das Recht, gehört zu werden und sich in an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr Leben betreffen. Beteiligung fördert Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und soziale Kompetenzen. Aber nicht nur das: Sie sorgt auch für eine bedarfsgerechtere Ausgestaltung Ihrer Angebote und für eine höhere Akzeptanz und Nachhaltigkeit. 

    Doch wie können Kinder- und Jugendliche erfolgreich beteiligt werden? Was sollte ich als Fachkraft über Partizipation wissen? Wie kann eine aktive Mitwirkung aussehen? Welche Methoden und Materialien eignen sich? Was machen wir schon gut? Was lässt sich weiterentwickeln?

    In dieser Praxiswerkstatt widmen wir uns diesen Fragen und entdecken Chancen, Möglichkeiten und ggf. Grenzen einer alters- und entwicklungsangemessenen Kinder- und Jugendbeteiligung als Qualitätsmerkmal in der Kinder- und Jugendhilfe.

  • TP-0307
    3 Tage
    Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe - GK

    Sie lernen traumatheoretische Grundlagen kennen, mit deren Hilfe Sie die traumatischen Belastungen Ihrer Klienten*innen besser erkennen und einschätzen können. Dazu gehören auch die hirnphysiologischen Zusammenhänge und mögliche dissoziative Reaktionen.

    In der Auseinandersetzung mit traumapädagogischen Standards können Sie anfangen, eine eigene traumaorientierte Grundhaltung zu entwickeln.

    Praktische Stabilisierungs- und Reorientierungsmethoden sollen Ihnen Handwerkszeug für den Umgang mit traumatisierten Klienten*innen liefern.

    TerminDauerPreisOrtReferent*in
    11.09.20263 Tage120,00 €HalleWinja Buss

    Psychologin, Traumatherapeutin, Psychotherapeutin 

  • TP-0271
    1 Tag
    Bindung, Bindungsförderung, Bindungsstörung

    Bindungstheoretisches Grundwissen ist für alle Fachkräfte, welche mit Kindern arbeiten, von großer Bedeutung. Die Entstehung sicherer Bindungen ist für die Entwicklung der Kinder eine entscheidende Entwicklungsgrundlage.

    Kinder brauchen für eine gesunde psychische Entwicklung Bindungspersonen, die ihre emotionalen Bedürfnisse befriedigen. Vor dem Hintergrund der Bindungstheorie konnte die Bindungsforschung nachweisen, welche Folgen die Vernachlässigung der emotionalen Bedürfnisse bei der Hirnreifung zur Folge hat
  • TP-0181
    2 Tage
    Pubertät - Die Höhle der Löwen?

    Die Pubertät ist von eingreifenden körperlichen und psychischen Veränderungen geprägt, steht aber auch für Entfaltung und individuelle Entwicklung. Kinder und Jugendliche müssen die Veränderungen ihres Körpers verarbeiten, die Reaktionen der Umwelt integrieren und die Welt der Erwachsenen immer mehr verstehen, in die sie langsam überwechseln. Dazu gehört auch die mediale Welt, die Entdeckung der eigenen Sexualität, die Gestaltung der eigenen Geschlechterrolle sowie das Gestalten eigener (sexueller) Beziehungen. 

     

    Diese Phase zwischen Kindheit und Erwachsenwerden wird sowohl von der Familie als auch Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe häufig als besonders herausfordernde Zeit erlebt, denn auch die Erwachsenen werden in dieser Zeit gefordert, in Beziehung zu bleiben und eigene Erwartungen zu überprüfen. Um den innerlichen Zugang zu Jugendlichen zu erleichtern bzw. zu erhalten, ist es wichtig zu verstehen, was Kinder und Jugendliche in dieser Phase bewegt und auch einen Blick auf eigene Themen und Erwartungen zu werfen.

     

    Die Fortbildung betrachtet dabei insbesondere die oft herausfordernde Entwicklungsphase der Pubertät aus sexualpädagogischer Sicht: wie entwickeln sich Kinder heute in der Pubertät? Wie kann ihre Sexualentwicklung gut begleitet werden? Welche aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben beschäftigen sie? Und wie kann es gelingen, u.a. zu intimen Themen wie Sexualität und Identität im Gespräch zu bleiben?

    Das Seminar soll Sie in die Lage versetzen, die Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen besser zu verstehen und dadurch adäquat begleiten und stärken zu können.

    TerminTitelDauerPreisOrtReferent*in
    05.11.2026Pubertät - Die Höhle der Löwen? Zusatztermin2 Tage80,00 €HalleSandra Tot
  • TP-0582
    1 Tag
    Erlebnispädagogik und Abenteuer im urbanen Raum - Kinder und Jugendliche entdecken die Stadt als Lebensraum

    Dieser erlebnispädagogische Fortbildungs- und Vertiefungskurs vermittelt praxisnahe fachliche Grundlagen und zahlreiche Anregungen für eine erlebnispädagogische Angebotsausgestaltung für Kinder und Jugendliche in der Stadt bzw. in urbanen Sozialräumen bzw. ihren unmittelbaren Lebensräumen. Die Stadt bzw. der urbane Raum wird hierbei als Erlebnis- und Erfahrungsraum in den Mittelpunkt gesetzt. Die Teilnehmenden lernen die Potenziale des urbanen Raums kennen und werden in die Lage versetzt, realen Lebenssituationen kreativ zu begegnen.

    Ziel des praxisbezogenen Seminars ist es, mit den Teilnehmenden konkrete Stadt-Abenteuerspiele zu simulieren. Auf diese Weise sollen Erfahrungen und Kenntnisse erweitert werden, wie pädagogische Fachkräfte den urbanen Raum und städtische Sozialräume gezielt als Lern- Spiel- und Abenteuerlandschaft nutzen und für Kinder und Jugendliche neue, niedrigschwellige, partizipative und inklusive Zugänge direkt vor der Haustür schaffen können.

  • TP-0433
    2 Tage
    Gender und Medien

    Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert - ein Dasein ohne Smartphone ist für viele undenkbar. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung vermehrt in sozialen Netzwerken statt. Mit großer Faszination nutzen junge Menschen diese Plattformen zur eigenen Identitätsbildung, tauschen sich aus, orientieren sich und finden kreative Darstellungsformen.

    Benachteiligte Gruppen werden dabei aber auch nicht selten Opfer von Stereotypen, Diskriminierung, Gewaltfantasien und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und nicht nur in der Fremdwahrnehmung, sondern auch in der Reproduktion erlernter stereotyper Geschlechterrollen, ist die Selbstdarstellung junger Menschen häufig stark vorgeprägt und von potenziellen Erwartungen beeinflusst. „Likes“ beeinflussen zunehmend das Selbstwertgefühl. Selbstoptimierung spielt eine große Rolle. Um junge Menschen zu unterstützen, ihre Selbstdarstellung im Netz bewusst zu hinterfragen, mit Blick auf Autonomie und Selbstbestimmung zu überprüfen und auf Rollenklischees und diskriminierendes Verhalten zu reagieren, brauchen Fachkräfte das notwendige (technische) Know-How, Hintergrundwissen und geeignete Methoden. Im Rahmen des Workshops gibt es viel Raum zum Diskutieren und Ausprobieren von Ansätzen der praktischen Arbeit im Themenfeld.

    TerminDauerPreisOrtReferent*in
    05.11.20262 Tage40,00 €HalleJörg Kratzsch

    Medienwissenschaftler M.A.; Landesjugendamt Sachsen-Anhalt

  • TP-0336
    2 Tage
    Traumaorientierte Supervision

    Die Teilnehmer*innen können in diesem Vertiefungsseminar eigene Fallbeispiele und Erfahrungen mit der Anwendung traumapädagogischer Ansätze einbringen und supervisorisch bearbeiten.

    Gemeinsam werden Erfolge, Schwierigkeiten und ein mögliches weiteres Vorgehen erarbeitet.

    Die supervisorischen Methoden reichen von Externalisierungen mit Objekten über Anteilesettings, Rollenspiele bis hin zu szenischen Skulpturen und orientieren sich am individuellen Bedarf der Teilnehmer.

     

    Dieses Vertiefungsseminar dient der supervisorischen Bearbeitung eigener Fallbeispiele.  Jede*r Teilnehmer*in  bekommt Raum einen eigenen Fall vorzustellen und diesen bezüglich der Anwendung traumapädagogischer Ansätze zu reflektieren und supervisorisch zu bearbeiten.

    Gemeinsam werden Erfolge, Schwierigkeiten und ein möglich weiteres Vorgehen erarbeitet.

    Die supervisorischen Methoden reichen von Balintbesprechungen, über symbolisches Bilderleben, Externalisierungen mit Objekten, Anteilesettings und Rollenspiele bis hin zu szenischen Skulpturen und orientieren sich am individuellen Bedarf der Teilnehmer. 

    Traumapädagogischer theoretischer Input findet ausschließlich und individuell bedingt im Rahmen der einzelnen Fallsupervisionen statt. 

     

    TerminDauerPreisOrtReferent*in
    27.11.20262 Tage80,00 €onlineFlorian Schluckebier

    Traumatherapeut und Traumafachberater, EMDR-Therapeut,Co-Leitung des Instituts für Traumapädagogik und Therapie Leipzig, 

  • TP-0266
    3 Tage
    Systemische Professionalität - ein konstitutiver Drahtseilakt - Aufbaukurs

    „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“ – dieser eindrückliche Ausspruch von Heinz von Foerster bedarf in pädagogischen Hilfesettings ständiger Beachtung.

    Ziel systemischer Beratung ist die Erhöhung der Selbsthilfe- und Selbststeuerungsfähigkeit der Klient*innen.

    Systemisch zu arbeiten bedeutet auch ein Spiel mit den Perspektiven: Es geht darum, Situationen aus der Perspektive der Einzelnen und in einem größeren Zusammenhang zu betrachten.  Die Nahperspektive ermöglicht den Detailblick, die Metaperspektive den Draufblick, die Innenperspektive den Sinnzusammenhang. Das empathische Mitschwingen ermöglicht den Kontakt. Die Gegenüberposition den Dialog. Wie aber kann die Vielzahl von Perspektiven und Sichtweisen für eine sozialpädagogische Intervention genutzt werden?

    Systemische Beratung ist dann erfolgreich und wirkungsvoll, wenn es gelingt, dem/den Klient*innen eine veränderte Sichtweise auf die eigene Situation zu vermitteln, die für Ihn wirklich einen Unterschied macht; also einen Blick, der die eigene Situation oder sein Problem in einem neuen Licht erscheinen lässt. Verändertes Handeln ist dann die Konsequenz der veränderten Sichtweise.

    Lösungen erkennt man am Verschwinden des Problems!